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Chronik von Mimari Teil 15

Chronik von Mimari Teil 15

Beitragvon Lindariel » 1. Jan 2013, 20:47

Vieles hat sich in Mimari wieder zugetragen, die neu entdeckten Siedlungen und Städte treiben Handel mit der Siedlung Mimari und auch untereinander, neue Siedler sind eingetroffen um sich im Land niederzulassen. In Tramontana fand ein Schmied mit seiner Magd eine neue Heimat.

In Seeburg gibt es in der Taverne seit kurzem eine Wirtin. Eine Frau, der Kleidung nach eine waldkundige oder auch Jägerin fand den Weg nach Mimari. Man hört von Feen und Elfen die in der Nähe von Tramontana im magischen Wald leben.

Auch wurden wieder mehr Lykaner im Land gesichtet. Im Magierturm von Tramontana haben sich Magier daran gemacht das Rätsel zu klären weshalb Tramontana so lange von einer magischen Wand umschlossen wurde.

Auch gibt es mittlerweile ein paar Handwerker im Lande, so hörte man das sich eine Schneiderin im Land befindet, aber auch ein Medicus scheint sich im Land niedergelassen zu haben.

Im Wald nahe der Elbenstadt Minas Amdir scheinen ebenfalls Elben zu leben, manche die diese Gegend bereisten berichten davon das sie vermuten Baumhäuser gesehen zu haben, sicher ist man sich zwar nicht aber diese Gerüchte halten sich beständig.

Auch wenn man bisher glaubte das diese Wesen nur in Fabeln und Legenden existieren so scheint es doch das es sie wahrhaftig gibt, so mancher Reisende der vor der Piratenstadt Seeburg am Wasser Rast machte erzählt von Nixen die er im Wasser sah, manche behaupten sogar das sich unter Wasser so etwas wie eine kleine Siedlung dieser Wesen befindet.

Mittlerweile gibt es eine kleine Schar von Wächtern der Elbenstadt Minas Amdir, diese haben es sich zur Aufgabe gemacht die Stadt zu schützen bis sich ein rechtmäßiger Herrscher ins Land begibt.

In letzter Zeit sah man auch einige neue Drachen im Land, Gerüchten zufolge ein größerer Drache der dem Anschein nach das Land als sein eigen beansprucht, aber auch ein junger Eisdrache der eine Höhle unweit der Siedlung Mimari komplett in Eis gehüllt hat und dort scheinbar lebt.

Manche unerschrockene Pioniere berichten von der riesigen Unterwasserwelt des Landes, so sagt man das alle Flüsse des Landes miteinander verbunden sind un auch unterirrdisch Seen vorhanden sind. Insgesamt soll sich die Wasserfläche durch das ganze Land ziehen wie man sagt.

Oberhalb der Siedlung Mimari tat sich ein Vulkankrater kürzlich auf, manche Bewohner wurden neugierig und haben das Gelände erkundet auf dem er sich befindet und berichten von Dämonen die innerhalb des Vulkans leben.

Eine Gaucklerin kam neu ins Land, man berichtet das sie im Land umher wandert und wohlklingende Musik sie dabei begleitet

Viele neue Gesichter wurden desweiteren im Lande gesehen, manche Reisende die das Land besuchten und nach einer Weile weiterreisten aber auch Menschen und andere Wesen die nun ihre Heimat in Mimari gefunden haben.

Die Siedlungen im Lande wurden Opfer eines Brandanschlages bei dem auch manche Bewohner ihr Leben gelassen haben. Manche Häuser wurden beschädigt andere auch völlig zerstört. So wurde in Tramontana die erst kürzlich neu eingerichtete Schmiede Opfer der Flammen. Nur durch viele fleissige Hände konnten die Schäden recht schnell behoben werden damit die Bewohner des Landes ihren täglichen Aufgaben wieder nachgehen konnten.

Bei diesem Vorfall wurde auch ein Baby in Mimari entführt, was zu großer Aufregung führte. Gottfried von Aralzin, Graf von Mimari schickte sofort Boten mit der Anordnung los das derjenige der das Baby wiederbringt eine hohe Belohnung erhält, gleichzeitig machte er deutlich das der Entführer eine harte Strafe zu erwarten hat. Bereits nach wenigen Tagen brachten mutige Bewohner des Landes das Baby zurück nach Mimari und wurden großzügig belohnt. Der Entführer konnte bisher aber nicht gefaßt werden, die Suche nach ihm hält aber weiterhin an.

Seltsame Geflogenheiten der Menschen haben auch Mimari erreicht, sie nennen das Fest das sie jedes Jahr vom 24. bis 26. Dezember feiern Weihnachten. Ein etwas merkwürdiger Brauch bei dem sogar Bäume mit allerlei bunten Kugeln und Kerzen geschmückt werden.

Zum Jahreswechsel feierten die Menschen ein rauschendes Fest und begrüßten damit das neue Jahr, die aventurischen Menschen feierten den Jahreswechsel mit einem Gang zur Göttin Hesinde die im Pantheon der Zwölfgötter für Wissen, Kunst und Magie steht und auch als Gottheit in Mimari geehrt wird.

Unter der Erde hört man in den letzten Tagen vermehrt Geräusche die darauf hindeuten das dort fleissig gearbeitet wird, da dort Drow leben, kann man nicht genau sagen was dort vorgeht, manche vermuten aber das die Drowstadt Che'el Velkyn größer geworden ist, gleichzeitig befürchtet man aber auch das nun viel mehr Drow dort leben als man bisher vermutete und dadurch die Stadt vergrößert werden muß.

Die Elbenstadt Minas Amdir, oder vielmehr das wie sie sich bisher den Augen von Besuchern zeigte, ist scheinbar von der Erde verschluckt worden. Merkwürdiges geschah in letzter Zeit dort, wenn man den Berichten von Besuchern glaubt schwebte die Stadt zeitweise auf unerklärliche Weise. Dies führt man mittlerweile auf Magie zurück, da man in alten Schriften der Elbenstadt einen Text fand der davon erzählt das einst mächtige Klangschmiede das wahre Minas Amdir mit einem magischen Schleier vor dem Bösen verbargen bis der rechtmäßige Herrscher im Land ist. Glaubt man diesem Text muß der wahre Herrscher das Land schon besucht haben oder vielleicht sogar schon hier leben, denn das alte Erscheinungsbild von Minas Amdir wandelte sich völlig und wo vorher abgelegen und geschützt durch hohe Berge die Stadt lag, sich nun das Gelände um fast 50 Meter angehoben hat. Minas Amdir oder vielmehr das neue Minas Amdir thront nun auf diesem Hochplateau und hat sein Erscheinungsbild völlig verändert. War man sich vorher unsicher ob das was man sah wirklich eine Elbenstadt ist, so ist man sich nun absolut sicher das es sich um die wiederentdeckte Stadt handelt.

Auch fand man in den alten Schriften der Elbenstadt Hinweise auf große Höhlen unterhalb der Stadt die es dort wohl gab bevor die Klangschmiede die Umgebung mit ihrer mächtigen Magie veränderten. Von einem unterirrdischen See ist die Rede aber auch einer magischen Quelle. Den Zugang in diese Höhlen fand man bisher aber nicht, ob es diese Höhlen noch gibt ist ungewiss, da man nirgends einen Zugang bisher finden konnte meinen manche das die Höhlen so es sie einst gab nun verschüttet sind und nicht mehr existieren, andere widerum suchen weiter dieses Geheimnis aufzuklären.

Gottfried von Aralzin Graf von Mimari verfügte bereits das derjenige der einen Zugang zu diesen Höhlen findet und damit deren Existenz beweist reichlich belohnt wird. Auch erwartet denjenigen der den unterirrdischen See sowie die magische Quelle findet eine fürstliche Belohnung. Eventuell hat man auch mittlerweile einen Zugang zu diesen Höhlen gefunden, man fand in Minas Amdir unweit eines Aufgangs zur Waldseite hin einen Riegel gesichert durch ein Schloss angebracht an den Stützpfeiler des Aufgangs. Auch glaubt man zwischen der Wand des Aufgangs und dem Pfeiler eine Fuge zu erkennen die darauf hinweist das hier ein Eingang, vielleicht ein Geheimgang in die unterirrdischen Höhlen ist, öffnen konnte man diesen Zugang allerdings bisher nicht.

Um dauerhaft Recht und Ordnung in Mimari zu etablieren aber auch für Anliegen der Bewohner ein offenes Ohr zu haben, findet ab der 2. Januarwoche regelmäßig wöchentlich eine Audienz in der Burg in Mimari statt. Zu diesem Zweck wurden bereits manche Handwerker des Landes beauftragt, die Empfangshalle der Burg mit entsprechendem Mobilar auszustatten. Der Graf wird noch bekannt geben an welchem Tag diese Audienz stattfinden wird.
Lindariel
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