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Geschichte Aventuriens

Geschichte Aventuriens

Beitragvon Lindariel » 12. Jan 2013, 20:12

Geschichte

Die Welt von Aventurien ist aus mythologischer Sicht in 13 Zeitalter unterteilt, wobei gegenwärtig das zwölfte Zeitalter begonnen hat. Jedes steht unter der Herrschaft einer Rasse, Menschen und Orks kämpfen derzeit um die Vorherrschaft. Angeblich wird das 13. Zeitalter dem Namenlosen unterstehen und das Ende Aventuriens bedeuten.

Die gebräuchliche Zeitrechnung unterteilt das Jahr in zwölf Monate, jeder Monat umfasst 30 Tage. Benannt werden sie nach den Zwölfgöttern, das Jahr beginnt im Praios und endet im Rahja. Die verbliebenen fünf Tage zwischen Rahja und Praios gelten als die Namenlosen Tage.

Die wichtigste Zeitrechnung Aventuriens zählt die Jahre nach „Bosparans Fall“ (kurz BF), also der Zerstörung der menschlichen Hauptstadt, die 1000 Jahre zurückliegt. Damit konkurrierte die Zählung nach der Amtszeit des mittelreichischen Kaisers. Diese orientiert sich seit seiner Krönung an Kaiser Hal, das Jahr 1 Hal entsprach 994 BF. Aus Gründen der Vereinfachung wurde diese Zeitrechnung ab 36 Hal beendet. Weiter verwenden viele Kulturen eigene Zeitrechnungen.

Ältere Geschichte
Die Rohalszeit und die Schlacht in der Gorischen Wüste (466-589 BF): Nach der Schreckensherrschaft der Priesterkaiser übernimmt der mächtige und gütige Magier Rohal die Regierung im Mittelreich. Es herrschen Frieden und Wohlstand. Nach mehr als einhundert scheinbar alterslosen Jahren der Herrschaft wachsen Unmut und Misstrauen, Rohal legt die Krone nieder und zieht in die Gorische Wüste, um dort Borbarad zu stellen.

Die Magierkriege (590-595 BF): Nach Rohals Verschwinden streiten die Magier um sein Erbe, und es kommt zu gewaltigen Kriegen, woraufhin sich die drei Magiergilden bilden.

Die kaiserlose Zeit und Erbfolgekriege um die Krone im Mittelreich (902-933 BF): Als Sieger dieser dunklen Zeit geht der grausame Perval von Gareth hervor. Seine Dynastie, die sich bis auf den Gründer des Mittelreichs zurückführen lässt, stellt bis heute den Kaiser.

Neuere Geschichte
Der rachsüchtige Weißmagier Galotta unterwirft mittels Magie 1000 Oger, die das Herzogtum Tobrien plündern. Die Stadt Ysilia wird vernichtet, erst ein großes militärisches Aufgebot unter Kaiser Hal kann 1003 BF in der Schlacht der 1000 Oger die Monster aufhalten.

Der novadische Seeräuber El Harkir entführt 1008 BF den al'anfanischen Admiral Darion Paligan. Dieses Ereignis ist der Auslöser für den Krieg zwischen Al'Anfa und dem Kalifat. Die Truppen Al'Anfas greifen das Kalifat an, der Krieg endet zwei Jahre später, nachdem die Novadis die Städte Unau und Mherwed zurückerobern konnten.

Kaiser Hal verschwindet spurlos am 9. Phex 1010 BF, wodurch eine Krise ausgelöst wird. Sein Verwandter Answin von Rabenmund ruft sich zum Kaiser aus (Answinkrise). Hals Sohn Brin muss gegen den Orkensturm kämpfen, der die Nordgrenze bedroht. Ein Jahr später gelingt es Raidri Conchobair, Cuano ui Bennain und Dexter Nemrod, Answin zu verhaften, ein Jahr darauf können die Orks vor Gareth geschlagen werden.

Am 19. Ingerimm 1019 BF landen Borbarads Truppen an der Küste des Herzogtums Tobrien und beginnen einen Eroberungsfeldzug. Der Vormarsch kann 23. Praios 1020 BF in der Schlacht auf den Vallusanischen Weiden erstmals unter großen Verlusten gestoppt werden. Den Sieg verdankt das Mittelreich seinen bornländischen Verbündeten, die an der Schlacht teilnahmen und mit ihren geflügelten Reitern die Wende brachten. Das Ende Borbarads kommt am 23. Ingerimm 1021 BF in der Dritten Dämonenschlacht. Vereinigte Streitkräfte der menschlichen Reiche und anderer aventurischer Kulturen schlagen eine Entscheidungsschlacht gegen die dämonischen Armeen Borbarads. Die Schlacht bringt militärisch kein klares Ergebnis, der Gruppe der „Sieben Gezeichneten“ gelingt es, Borbarad ans Ende der Zeit zu verbannen. Die Erben Borbarads führen ihren Kampf gegen das Mittelreich fort, so kommt es am 27. Peraine 1027 BF vor den Toren der Stadt Wehrheim zur Schlacht auf dem Mythraelsfeld. In dieser Schlacht steht das Heer des Mittelreiches einer gigantischen Untotenarmee gegenüber. Die menschlichen Streitkräfte besiegen ihre Feinde, können aber ein dämonisches Ritual des Magiers Galotta nicht verhindern. Die Auswirkungen dieses Rituals vernichten nahezu die gesamte Reichsarmee und zerstören Wehrheim. Danach ziehen der untote Drache Rhazzazor und Galotta weiter nach Gareth, wo es dann am 29. Peraine 1027 BF zur Schlacht in den Wolken kommt. Galotta und Rhazzazor erreichen mit Luftstreitkräften und der fliegenden Festung Kholak-Kai Gareth. Eine Schlacht entbrennt, an deren Ende Galotta getötet wird. Die Fliegende Festung stürzt auf den größten Praios-Tempel Aventuriens. Marodierende Truppenteile Galottas und desertierte Reichssoldaten terrorisieren monatelang die äußeren Viertel und das Umland der schwer angeschlagenen Hauptstadt.

Die darauf folgenden Wirren münden am 15. Phex 1028 BF in die Schlacht der drei Kaiser, in der Rohaja, Tochter Brins, gegen Answin von Rabenmund zu Felde zieht. Das Mittelreich ist nach der Schlacht bevölkerungsmäßig, wirtschaftlich und territoriell stark geschwächt. Am 1. Praios 1029 BF wird Rohaja zur Kaiserin des Mittelreichs gekrönt, woraufhin am 15. Praios 1029 Selindian Hal als Gegenkaiser des Mittelreiches in Almada ausgerufen wird.
Lindariel
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