Aktuelle Zeit: 26. Sep 2017, 23:42

Rasse Elbe

Rasse Elbe

Beitragvon Lindariel » 26. Nov 2012, 17:27

Da es sehr viele unterschiedliche Elbenrassen gibt und ausnahmslos alle in Mimari spielbar sind publizieren wir hier nur die bekanntesten Rassen.

Die Elben (Isdira: Fey, Feya) sind eine der kulturschaffenden Rassen Aventuriens.

Geschichte
Elben/Chronik
9000 v. BF: Die ersten Elben verlassen die Lichtwelt und erscheinen in den Salamandersteinen. Aus diesen Lichtelben entstehen die Hochelben und die Waldelben.


Phänotypisches
Elben sind für gewöhnlich eher schlank und relativ hoch gewachsen, haben spitze Ohren und oft androgyne Gesichtszüge mit großen, leicht schräg gestellten Augen, die die unterschiedlichsten Färbungen aufweisen.

Kultur
Typische Elben leben in Sippenverbänden und kennen mit Ausnahme der Auelben kein Geld und keine Scham. Jeder Elb besitzt ein iama und kennt ritualisierte Zauberlieder. Sehr wichtig ist Elben die Gemeinschaft, was sich im salasandra ausdrückt.
Während die Hochelben noch an Götter glaubten, haben sich die heutigen Elbenvölker vom Glauben an Götter losgesagt. Nach Ansicht der Elben wird das Geschehen der Welt von zwei mächtigen Prinzipien beherrscht: Das schaffende Prinzip (nurti), und das zerstörerische Prinzip (zerzal), demnach eine Naturkraft.
Kulturen
Auelbische Sippe, Elbische Siedlung, Steppenelbische Sippe, Waldelbische Sippe, Firnelbische Sippe

Merkmale
Lebenserwartung nach Variante
Größe nach Variante
Charakter
Kultur
Religion Nurti und Zerzal als Prinzipien
Magie magische Rasse
Sprache Isdira

Auelben
Die Auelben sind eine Kultur der Elben, die häufig an Flüssen siedeln. Es gibt etwa 12 000 bis 13 000 Auelben.

Phänotypisches
Auelben haben einen sehr empfindlichen Geruchssinn. Ihnen bekommt Alkohol und ähnliches nicht.

Kultur
Auelben leben in kleinen Dörfern in Sippenverbänden, beispielsweise in Kvirasim. Sie leben von der Jagd und dem Fischen, außerdem treiben sie ein wenig Handel mit den Menschen, da sie von allen Elbenvölkern den Menschen gegenüber am aufgeschlossensten sind.
Auelben lieben Musik, Kunst und Gedichte.

Merkmale
Lebenserwartung unklar
Größe 1,70 bis 2,08 Schritt
Charakter
Kultur
Religion Nurti, Zerzal (als Prinzipien)
Magie magische Rasse
Sprache Isdira

Die Auelben sind die größte Art der Rasse der Elben. Sie sind zwischen dem ewigen Eis und der Khomwüste anzutreffen. Vor etwa 10.000 Jahren traten sie, wie alle Elben, "aus dem Licht" und in den kommenden sieben Jahrtausenden stiegen sie zu einer großen Hochkultur auf. Die Hochelben erbauten riesige Städte, formten die Natur zu ihrem Willen und vollbrachten ewig wirkende Zauber. Mit dem Fall der hochelbischen Kultur zogen sich die Elben in die Natur zurück. Dort lernten sie im Einklang mit ihrer Umgebung zu leben. Sie leben überwiegend von der Jagd, der Fischerei und dem, was die Auenwälder ihnen geben.
Das auelbische Erscheinungsbild ist sehr unterschiedlich: es kommen sowohl helle als auch dunklere Haar- und Augenfarben vor. Die Haut ist oftmals sehr hell und der Körperbau eher groß und dabei sehr schlank.
Man kann nur schwer von einer einheitlichen Kultur der Auelben sprechen, da es große Unterschiede zwischen den zurückgezogen lebenden Vertretern dieser Art an den Flussläufen des Nordens und den Auelben Garetiens und Almadas, welche in nächster Nähe zu den Mittelländern leben, gibt.

firnya fey'e (Isdira für Elben der Eisküste), grinfey'e (Isdira für Firnelben)
bisweilen auch Schnee-, Eis-, Winter- oder Grimmelben

Elfische Rasse
Verbreitung Grimmfrostöde, Eiszinnen, Brecheis- und Bernsteinbucht, Nebelzinnen, Yetiland
Verwandte Völker alle Elfen
Merkmale
Lebenserwartung unklar
Größe 1,58 bis 1,96 Schritt
Charakter
Kultur
Religion Nurti, Zerzal
Magie magische Rasse
Sprache Isdira

Die etwa 2000 Firnelben leben in kleinen Sippen verstreut im ewigen Eis.

Geschichte
Um 4100 v. BF: Etwa 700 Hochelben unter dem Forscher und Philosophen Ometheon und seinem Bruder Emetiel erbauen inmitten der Eiswüste den gigantischen Himmelsturm.
Um 4000 v. BF: Ometheon legt dort die philosophischen Grundlagen der radikalen Magierphilosophie, die eine Vergöttlichung sterblicher Wesen für möglich hält.
Pardona erlangt als Oberpriesterin eines Kults um den souveränen Intellekt des Individuums mehr und mehr Einfluss.
Etwa 3950 v. BF: Pardona übernimmt den Himmelsturm. Nur ein kleiner Teil der Anhänger des dabei getöteten Emetiel kann entkommen. Aus ihnen entwickeln sich die Firnelben.

Phänotypisches
Firnelben sind in der Regel etwas kleiner als die anderen Völker der Elfen. Haut und Haare sind üblicherweise sehr hell. Ihnen bekommt Alkohol nicht.

Kultur
Die Firnelben fühlen sich in einem ewigen Krieg gegen das Wirken von Pardona sowie im steten Kampf um das Überleben in der nur schwer bewohnbaren Umgebung.
Dementsprechend ist ihre Grundhaltung von Vorsicht geprägt.
Da die Verehrung von Göttern beinahe ihr Volk ausgelöscht hätte, stehen die Firnelben jeglicher Anbetung höherer Mächte misstrauisch, wenn nicht feindselig gegenüber.

Firnelben, auf Isdira firfey'e, sind das geheimnisvollste Elbenvolk Aventuriens. Sie sollen den sagenhaften, unentdeckten "Himmelsturm" geschaffen haben, der irgenwo im Ewigen Eis des hohen Nordens versteckt sein soll. Es ist Menschen, Zwergen und selbst dem Au-und dem Waldvolk unerklärlich, wie sie in der eisigen Einöde überleben können...
Isdira, zwar auch von den Auelben gesprochen, ist der eigentliche Dialekt der Firnelben. Die wichtigsten Wörter ihrer Sprache drehen sich alle um "sala", was Schutz, Zuhause, Gemeinschaft und ähnliches bedeutet. Mit diesem Wort ist eigentlich auch die Lebensweise der Firnelben beschrieben; nichts ist für sie wichtiger, als das Zusammenleben und gegenseitige Hilfe und Gastfreundschaft, selbst gegenüber Menschen. Allein kann in der Eiswüste niemand überleben, und die Firnelben, deren Heimat von den Nebelzinnen über Yetiland und Brecheisbucht bis zur Grimmfrostöde reicht, verstehen unter Zusammenhalt mehr als alle anderen Völker. Ein Verräter hat unter ihnen keine Chance; wer die Sala gefährdet muss damit rechnen, ausgestoßen zu werden.
Menschen, die die Firnelben in irgendeiner Weise angreifen und einen Elben töten, können sicher sein, von dessen Sippe gnadenlos verfolgt zu werden. Dies hat ihnen den Ruf eingebracht, grausam und wild zu sein. Doch wer einmal in ihren eisigen Wohnhöhlen, kunstvoll mit magischer Hilfe erschaffen, die Gastfreundschaft der Firnelben erfahren durfte, wird auch dieses Verhalten verstehen. Von ihnen stammen die von Menschen oft nachgeahmten, schlitten oder Bootsartigen Eissegler, die schneller übers Eis gleiten als jeder Hundeschlitten.
Ihre bevorzugte (Jagd)Waffe ist der yara, der hornbesetzte elfische Kurzbogen; auch mit dem Jagdspeer und dem Robbentöter, einer Art leichtem Säbel, können sie gut umgehen, und jeder firnelbische Jäger besitzt eines ihrer seltsamen Jagdmesser. Die Jagd und das Fischen bilden auch die Lebensgrundlage der Firfey, denn Pflanzen sind kaum zu finden. Selten handeln sie mit Menschen, denn von Gold halten sie weniger, als selbst die Waldelben; aber ihre Pelze und Felle sind begehrt, und die Menschen zahlen hohe Preise auch in Naturalien oder Waffen dafür. Von den Firnelben stammen viele Zauber, die auch Menschen geläufig sind, wie der allseits bekannte Flimflam, der Elbenruf und ähnliche, vor allem Schutzzauber oder solche, die, gemeinsam gewirkt, wahre Wunder vollbringen können. So soll der Himmelsturm von den Vorfahren der zwölf Urväter der Firnelbenstämme mit einem Metamorpho Gletscherkalt erschaffen worden sein; vor Pardonas Dämonenknechten flohen diese Urväter auf einer gemeinsam erschaffenen, nie wieder in ihrer Größe erreichten Solirid- Brücke, und nicht zuletzt können die herrlichen eisigen Salas der Firfey nur durch viele Elben, die sich zu einem Unitatio Geistesbund zusammenfinden, erschaffen werden. Die Firnelben sind so hart, wie ihre Umwelt es von ihnen fordert, doch auch so hilfsbereit, wie sie es von anderen erwarten.

Aussehen

Firnelben haben meist sehr helle Haut; ihre Kleidung besteht aus Fellen und Leder, selten auch aus Bausch wie die Auelfische. Sie sind etwas kleiner als die meisten Elben, aber immer noch größer als Menschen; ihr Haar, das sämtliche Töne von blond über grau bis silbrig weiß haben kann, und die hellen, grauen bis blauen oder grünen Augen lassen sie manchmal eisig wirken, wie ihr Lebensraum. Ob man es glaubt oder nicht, ist eine der wichtigsten Farben bei den Firnelben Schwarz. Jedes firnelbische Kind bekommt zum Schutz bei seiner Geburt ein schwarzes Amulett, egal welcher Form oder Größe, nur schwarz muss es sein; dieses Amulett soll es vor den gefürchteten Gletscherwürmern schützen. Wird ein Firfey von einem Gletscherwurm verfolgt, schleudert er das Amulett weit von sich, und der Drache - der alles Schwarze unglaublich liebt - wird für kurze Zeit von dem Elben ablassen, so daß dieser Zeit hat, sich in Sicherheit zu bringen... doch die größten Gefahren sind für die Firfey nach wie vor Pardona, die ihr Volk in alle Himmelsrichtungen zerstreute, die mächtigen Firunsbären, Schneestürme, eine schlechte Jagd und vor allem Menschen, die ihnen nicht immer wohlgesonnen sind

Waldelben sind ein kulturschaffendes Elbenvolk.

Kultur
Waldelben erscheinen Menschen oft überheblich. Sie leben in der Gemeinsamkeit der Sippe im Wald und meiden fast jeglichen Kontakt zur Außenwelt.

Merkmale
Lebenserwartung unklar
Größe 1,71 bis 2,10 Schritt
Charakter
Kultur
Religion Nurti, Zerzal
Magie magische Rasse
Sprache Isdira

Waldelben sind für gewöhnlich schlank, mit einer sehnigen, drahtigen Statur. Sie sind im Schnitt etwas kleiner, als Elben es üblicherweise sind, die Durchschnittsgröße beträgt etwa 171-210 cm, wobei es zwischen männlichen und weiblichen Elben keine wesentlichen Größenunterschiede gibt. Ihre Haut besitzt eine eher dunkle Tönung mit einem honiggoldenen bis kupferfarbenen Schimmer, beim Haar variieren die Farben in allen Brauntönen, von mattem hellbraun bis hin zu tiefstem Schwarzbraun, seltener rötliche Tönungen, Blond kommt überhaupt nicht vor. Die Augen der Waldelben sind zumeist grün, goldoliv und braun getönt.


Lebenserwartung und Widerstandskräfte:
Sie sind unsterblich wie alle Elben, es sei denn, ihr Leben wird durch äußere Gewalteinwirkung oder eigenen Willen beendet. Gegen die allermeisten Krankheiten sind sie immun. Es gibt jedoch einige wenige, vor allem Krankheiten, die aus zivilisierten Gebieten in ihren weitgehend abgeschlossenen Lebensraum eingeschleppt werden, die für sie eine tödliche Gefahr bedeuten können. Waldelben sind völlig immun gegen Gifte, unempfindlich gegen Hitze und Witterungseinflüsse, jedoch äußert empfindlich gegen Kälte und Frost. Grelles Sonnenlicht wird gemieden.


Besondere Fähigkeiten:
Waldelben besitzen Nachtsicht und äußerst scharfe Sinne, wobei das Gehör und der Geruchssinn bei ihnen ungewöhnlich ausgeprägt sind. Wie alle Elbenvölker sind sie empathisch begabt und können sich mittels Gedankenübertragung verständigen. Zu Pflanzen und Tieren besitzen sie ein besonderes Verhältnis und sind gelegentlich in der Lage, mit ihnen auf Gedankenebene zu kommunizieren. Sie sind geschickte und gelenkige Kletterer, ausgezeichnete Jäger, vor allem mit Fernkampfwaffen, und können sich selbst in unwegsamen Wäldern schnell und nahezu lautlos fortbewegen. Ihr Orientierungssinn ist stark ausgeprägt, und sie besitzen von allen Elbenvölkern die sichersten Instinkte.


Kleidung und Schmuck:
Waldelben kleiden sich in die Farben der Natur, bevorzugt werden dabei alle matten Grün-, Grau- und Brauntöne, seltener leuchtende Goldtöne und helle Farben. Ihre Kleidung ist einfach und praktisch, zumeist aus derben Hanf-, Nessel- und Leinenstoffen und gegerbten Tierhäuten. Metalle finden überhaupt keine Verwendung, Verschlüsse und Schmuckteile an der Kleidung sind aus Holz, Federn, Lederschnüren, Nussschalen und ähnlichen Materialien der Wälder gefertigt. An Schuhwerk tragen sie, wenn überhaupt, Mokassins oder Stiefel aus weichem Leder, die Kleidung komplettieren gelegentlich lange Umhänge. Man findet häufig Körperbemalungen und Tätowierungen in allen Variationen, auch Haarschmuck wie eingeflochtene Federn und Holzperlen sind beliebt.


Restriktionen:
Waldelben haben eine ausgeprägte Abneigung gegen Metalle, sie können weder metallene Rüstungen tragen, noch die klassischen Metallwaffen verwenden. Auch gegen Städte und steinerne oder unterirdische Bauten hegen sie großen Abscheu.


Lebensgewohnheiten und Verhalten:
Waldelben leben zurückgezogen und versteckt, weitab von jeglicher Zivilisation und großen Ortschaften, vor allem in den dichten Regenwäldern und Dschungeln der südlichen Inseln haben sie eine Heimat gefunden. Sie leben in engen Familienverbänden zusammen, die sich oft zu kleineren Siedlungen zusammenschließen, und zeigen innerhalb ihrer Sippen und Verbände ein ausgeprägtes Sozialverhalten und liebevolles Familienleben. Zumeist errichten sie ihre Behausungen hoch in den Wipfeln der Bäume, oft sind ganze Siedlungen derartiger Bauweise anzutreffen, in sich geschlossene Dörfer aus Baumhäusern, die mit Hängebrücken miteinander verbunden sind. Der Wald als ihr Lebensraum wird von ihnen in höchstem Maße verehrt und die wichtigsten Werte sind ihnen ihre Freiheit, ihre Familien und der Schutz der Natur und ihrer Lebensräume. Außerhalb ihrer gewohnten Umgebung und gegenüber anderen Völkern und Rassen legen Waldelben große Scheu und Misstrauen an den Tag, wirken verschlossen, zurückgezogen, oft sogar ablehnend oder unfreundlich. In größeren Städten fühlen sie sich besonders unwohl, meiden Gesellschaft von Fremden und sind nicht gerade kontaktfreudig zu nennen. Innerhalb ihrer Familienverbände sind sie jedoch durchaus gesellig, humorvoll und mit einem ausgeprägten Gemeinschaftssinn ausgestattet, selten findet man Einzelgänger unter ihnen. Sie sind hervorragende und aufmerksame Beobachter und Jäger, selten laut und aggressiv und so gut wie nie arrogant oder überheblich, Neid und Missgunst sind ihnen gänzlich fremd.

Vorurteile:
Gegen Zwerge und deren steinerne Lebensräume hegen Waldelben eine ausgeprägte Abneigung, was des öfteren zu Konflikten führt, ebenso gegen alle "zivilisierten" Elben- oder Menschenvölker, da ihnen deren Hochmut völlig fremd ist und sie ihre Gesetze und Werte oft nicht verstehen.

Übliche Berufe:
Alle naturverbundenen Berufe: Jäger, Waldläufer, Druiden, Späher, Kürschner, Korbflechter, Bogner und ähnliche Berufe; Priester, Heiler und Schamanen. Zumeist begnügen sie sich jedoch mit dem, was ihnen der Wald als Lebensraum gibt und sind so nicht unbedingt gezwungen, Berufe auszuüben; zum Erwerb von Gütern, die sie nicht selbst herstellen können, wird gelegentlich Tauschhandel mit Naturprodukten geführt. Berühmt sind sie für ihre ausgezeichneten Bögen, die sie in meisterlicher Handarbeit fertigen, für ihre Schnitzarbeiten, hier vor allem für Schmuckgegenstände und Musikinstrumente.

Waffen und Rüstungen:
Da sie nicht in der Lage sind, Metallwaffen zu benutzen, kommen überwiegend hölzerne Fernkampfwaffen zum Einsatz, Kurz- oder Langbogen, auch Schleudern und Bumerangs. Im Nahkampf gebrauchen sie Kampfstäbe und Waffen aus Eisenholz, seltener Obsidianwaffen wie Dolche und Schwerter, obwohl auch Speere mit Obsidianspitzen Verwendung finden. Waldelben können nur leichte Rüstungen ohne Metallteile tragen, zumeist aus Leder oder Eisenholz gefertigt, manchmal mit Ebenholz, Elfenbein- oder Obsidianteilen verstärkt; auch verwenden sie gelegentlich einfache Holzschilde.

Wüstenelben
Die Wüstenelben oder Beni Geraut Schie (Novadisch: "Söhne derer ohne Gesicht") sind Nachfahren der Hochelben aus Tie'Shianna die in der Khômwüste leben und von vielen Wüstenbewohnern für Sagengestalten gehalten werden. Sie selbst nennen sich Shiannafeya. Die Novadistämme der direkten Nachbarschaft behaupten, die Beni Geraut Schie seien Dämonen.
Eine frühere Abspaltung der Hochelben aus Tie'Shianna sind die Karfunkel-Elben des Raschtulswalls.

Das Territorium der Beni Geraut Schie befand sich 150 Meilen südlich des Yaquir um die verborgene Oase Kei Urdhasa (alte Heimat).
510 BF: Der Hesinde-Geweihte Strathus berichtet in seinem Werk Menschen und Nichtmenschen - Ein phänotypischer Vergleich vom Mysterium des "verlorenen vierten Elfenvolks": So hält sich bei vielen Novadis der Glaube, dass diese Wesen eine geheime Stadt bewachen, keinerlei Spuren im Sand hinterlassen und womöglich sogar komplett unsichtbar sind.
1010 BF: Aufbruch (fast) aller Beni Geraut Schie von Kuslik aus zu den Inseln im Nebel. Wüstenelfen gibt es in Aventurien daher nur noch vereinzelt, wenn überhaupt.

Phänotypisches
Wüstenelfen haben sonnengebräunte Haut und kleiden sich in enge schwarze oder dunkelblaue Kleider mit Kopftüchern, Turbanen und Gesichtsschleiern.

Kultur
Die Shiannafeya sehen im verlorenen Zauberkelch der Orima, dem Largala'hen, ein Symbol ihrer verlorenen Fruchtbarkeit.

Merkmale
Lebenserwartung unklar
Größe
Charakter
Kultur
Religion
Magie magiebegabte Rasse
Sprache Isdira

Karfunkel-Elben
Karfunkel-Elben sind eine frühe Abspaltung der Hochelben von Tie'Shianna, die um 2500 v. BF in den Raschtulswall verbannt wurden. Sie sind verwandt mit den Wüstenelben, aber völlig verschieden von diesen. Die Karfunkel-Elben lebten in den Kristallgrotten im Djer Anghravash, bis sie dort 1025 BF von den Brillantzwergen getötet oder vertrieben wurden. Heute gelten sie als ausgestorben, es gibt aber Gerüchte, dass sich noch einige in den Tiefen des Berges verstecken.
Die einstigen Pyr-Priester wurden nach dem Fall Pyrdacors vom Erzdämonen Tasfarelel in Gestalt des Goldenen Drachens korrumpiert, indem er die Gier der Suchenden für seine Zwecke ausnutzte. Ihre Physis passte sich der unterirdischen Lebensweise an, so besaßen die Karfunkel-Elben Glubschaugen und waren deutlich kleiner als andere Elben. Auch ihre Lebensweise änderte sich, so verschwanden die Liedmagie und der Harmoniegedanke, stattdessen zauberten sie mit einer dämonischen Form der Kristallomantie. Für körperliche Arbeiten hielten sie sich menschliche Sklaven.
Bei am Fuße des Djer Anghravash siedelnden Ferkinas der Bân Anghrachan galten sie als Dschinne und Priester des Gottes Anghravash.

Hochelben
Die Hochelben sind die Vorfahren der heutigen Au-, Steppen-, Firnelben und der Elben auf den Inseln im Nebel, im Gegensatz zu den Waldelben, die nicht von ihnen abstammen. Sie sind nicht zu verwechseln mit den Lichtelben.

Etwa 9000 v. BF: Simia-der-aus-dem-Licht-trat verlässt die Salamandersteine und tritt in die Wirklichkeit. Die Elben, die ihm folgen, werden später Hochelben genannt. Simia wird der erste Elbenkönig.
Etwa 9000 v. BF bis 7000 v. BF: Hochelben erkämpfen sich gegen Orks, Goblins, Oger, Trolle, Spinnen, Blaue Mahre, Waldschrate und andere Wesen die Kontrolle über die Salamandersteine und die umliegenden Gebiete.
Zwischen 7500 v. BF und 6500 v. BF: In den Salamandersteinen zurückgebliebene Elben brechen aus Angst vor dem badoc den Kontakt zu den Hochelben ab. Ihre Nachfahren werden später die Waldelben sein.
Bis 5000 v. BF: Weitere Ausbreitung der Hochelben über Nord- und Mittelaventurien, dabei Kämpfe gegen Goblins und Horden des Namenlosen. Simia stirbt, seine Nachfolgerin wird Orima mit-dem-Sternenmal.
Ab 4600 v. BF: Unter dem Einfluss Pyrs beginnen die Hochelben mit dem Bau der Elementaren Städte. Orimas Nachfolger wird Fenvarien mit seiner Beraterin Niamh Goldhaar.
Ab 4.000 v. BF: Erschaffung Pardonas führt zum Niedergang der Hochelben. Der Himmelsturm wird durch Ometheon erbaut, dieser aber darauf von Pardona ermordet. Nacheinander fallen oder verschwinden die großen Städte vom Antlitz Sumus.
Etwa 2200 v. BF: Die letzte große Stadt, Tie'Shianna, fällt, Fenvarien gerät in Gefangenschaft. Das große Reich der Hochelben ist vernichtet. Flüchtlinge retten sich auf die Inseln im Nebel oder bewachen die Ruinen der Stadt als Wüstenelben. Andere Hochelben werden zu Au- und Steppenelben. Die Überlebenden des Kampfes um den Himmelsturm verweilen im Ewigen Eis und nehmen den Kampf gegen Pardona auf - aus ihnen werden die Firnelben.

Historische Ausdehnung des Elbenreichs
Das Reich der Hochelben erstreckte sich über ganz Nord- und Mittelaventurien. Die Zentren der hochelbischen Kultur waren die Elementaren Städte.
Lindariel
Forum Admin
 
Beiträge: 99
Registriert: 11.2012
Geschlecht: nicht angegeben

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron