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Rasse Mensch

Rasse Mensch

Beitragvon Lindariel » 26. Nov 2012, 02:33

Menschliche Rassen sind in Aventurien die spielbaren Rassen Mittelländer, Nivesen, Norbarden und Thorwaler.

Hier beschreiben wir die Rasse Mensch in Aventurien, Unterschiede zu den Menschen des deutschen Mittelalters stellen wir hier heraus. Zunächst einmal beschreiben wir aber den Menschen im deutschen Mittelalter da dies wohl von den meisten die bei uns in Mimari Mensch spielen wohl so auch interpretiert wird. Diese Menschen können jegliche Berufe und Professionen ausüben, Handwerk, Handel und Kunst ist dieser Rasse Mensch vertraut. Besondere Fähigkeiten gibt es unter Umständen bei menschlichen Magiern ansonsten beschränken sich die Fähigkeiten auf das was ein Mensch der Erde an Fähigkeiten besitzt.

Die anderen menschlichen Rassen Aventuriens stelle ich hier auch vor, da wo keine Stärken oder Schwächen dargestellt sind, haben diese Menschenrassen die gleichen Stärken und Schwächen wie die Menschen des deutschen Mittelalters

Rasse Mensch deutsches Mittelalter:
Hierbei handelt es sich um Menschen wie man sie im herkömmlichen Sinne kennt, mit allen Stärken und Schwächen die eben ein Erdenmensch hat. Wir gehen hier nicht auf die Stärken und Schwächen näher ein da diese jedem klar sein sollten.

Mittelländer:
Verbreitung Mittelreich, Horasreich, Bornland, Meridiana, Svellttal, Nostria, Andergast
Lebenserwartung: 80 Götterläufe
Größe: 1,62 bis 2,00 Schritt
Charakter: arbeitsam, zielstrebig
Religion Zwölfgötter
Magie Gildenmagie
Sprache Garethi
Typischerweise haben Mittelländer helle Hautfarbe

Mittelländer sind die weitverbreitetsten Menschen in den meisten Ländern Aventuriens. Der Name kommt nicht daher, dass sie im Mittelpunkt der Welt leben, was sie gar nicht tun, sondern weil sie für den Mittelpunkt des menschlichen Volkes stehen. Sie sind das unvergleichlich größte Volk in ganz Aventurien und von schier unfassbarer Vielfältigkeit in allem, von der Herkunft bis zur Gesinnung. Sie werden dennoch als eine Rasse angesehen von jenen, von denen sie sich durch ihre gemeinsame Kultur und Sprache wie auch Weltsicht unterscheiden.

Aussehen
Die Mittelländer erreichen, sobald sie ausgewachsen sind, eine Körpergröße zwischen 1,60m und 1,90m und werden in seltenen Fällen bis zu 90 Jahren alt. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt aber bei ca. 50-60 Jahren. Ihre Hautfarbe ist höchst unterschiedlich. Die meisten besitzen aufgrund ihres Lebensraumes jedoch eine etwas hellere Färbung der Haut, da die heißen Wüstengebiete nicht in ihrem Einflussbereich liegen. Im Alter wird die Haut der Mittelländer faltig und fahl, während sie einen Teil ihrer Körpergröße einbüßen. Die Haarfarben sind ebenso verschieden wie die Mittelländer selbst. Sie reichen von Blond über Braun bis hin zu Rot und finden sich sowohl auf dem Kopf, als auch in den unterschiedlichsten Bärten. Bauern, einfache Arbeiter und andere eher ärmere Menschen kleiden sich vorzugsweise in einfache Hosen und Wämse aus Wolle. Je höher der Stand eines Mittelländers, desto edler werden auch seine Kleider. Man kann seinen gesellschaftlichen Status also durchaus an der Kleidung eines Menschen erahnen. Priester tragen schlichte, Magier hingegen eher prunkvolle Roben, Adelige und reiche Handwerker kleiden sich in Samt und Seide, edle, teilweise mit Goldfäden verwobene Stoffe. Gegen die Kälte nutzen die Menschen mehrere Kleidungsschichten, Pelze oder warme Felle.

Alltagskultur & Gesellschaft
Die Mittelländer sprechen eine einheitliche Sprache, wenn auch teilweise Dialekte auftreten können, die von Gebiet zu Gebiet variieren. Sie sind in einem Feudalsystem organisiert, an dessen Spitze der König steht. Insgesamt gibt es vier Stände: den Adel, den Klerus, die Freien und die Unfreien. Der Adel besteht aus alteingesessen Kriegerfamilien, denen das meiste Land gehört und die dem König als Vasallen dienen. Der Klerus ist der kleinste Stand. Ihm gehören alle Priester an, die ein hohes Amt inne haben. Hohe Ämter sind die Leitung eines Tempels, Klosters oder einer Abtei. Zu den Freien gehören all jene, die in Städten leben oder keine Höhrigen sind; also niedere Priester, Handwerker, Kaufleute, Tagelöhner, freie Bauern, fahrendes Volk, Krämer usw. Zu den Unfreien gehören die Hörigen. Diese Menschen besitzen eine eingeschränkte Freiheit. Hörige sind unfreie Bauern und einem Gut verpflichtet. Sie müssen für den Grundherrn, der ein Adliger oder ein Priester sein kann, auf den Feldern arbeiten und Abgaben leisten. Im Gegenzug verpflichtet sich der Grundherr, die Bauern zu beschützen und vor Gericht zu vertreten. Diese Menschen leben allgemein in Dörfern, Städten oder auf einzelnen Höfen. Sie sind weder in Gruppen, noch in Clans eingeteilt, sondern viel eher in Stadt- und Dorfgemeinschaften, bei welchen es immer mindestens einen Vorsteher gibt, der die Interessen des Ortes vertritt und diesen in gewisser Weise auch verwaltet. In einem Dorf ist dies der Dorfschulze, welcher die Wünsche des Dorfes gegenüber dem Grundherrn vertritt und sich um kleinere Streitigkeiten im Dorf kümmert. In der Stadt gibt es immer einen Senat, der von den Bürgern gewählt wird. Wahlberechtigt sind aber nur die Bürger, die einen gewissen Steuersatz zahlen, sodass im Endeffekt nur die Oberschicht der Stadt über die Zusammensetzung des Senats entscheidet. Beim Adel hat die Familie einen sehr wichtigen Standpunkt. Durch geschickte Heiratspolitik versuchen die Adelsgeschlechter ihre Macht auszubreiten und zu festigen. Sicherlich gibt es auch Einzelgänger und Eremiten unter den Menschen, doch sind diese eher eine Seltenheit.
Die Menschen stehen mit ihren Artgenossen aus den anderen menschlichen Unterrassen im Krieg und sind ihnen gegenüber dementsprechend negativ eingestellt. Mit den Elfen verbindet sie ein gewisses, durch das Bündnis aufgekommendes, Vertrauen, wohingegen es zu den neutralen Völkern eine recht differenzierte Meinung gibt. Der große Konsens ist aber, dass am ehesten Zwerge toleriert, wenn nicht gar aufgrund ihrer großen Schmiedekunst geschätzt werden, während man Trollen, Orks und Goblins, wie allen anderen nicht-menschlichenähnlichen Völkern, eher mit Misstrauen begegnet.

Die Mittelländer in Mimari unterscheiden sich insoweit von den anderen Mittelländern in den anderen Ländern Aventuriens das sie nicht in einem Feudalsystem organisiert sind, Leibeigenschaft ist verpönt und wird nicht geduldet und der Adel genießt nur eine beratende aber keine herrschende Funktion.

Stärken und Schwächen
Als wohl größte Stärke der Mittelländer kann ihre unglaubliche Anpassungsfähigkeit gesehen werden, die es ihnen ermöglicht, eigentlich überall zu siedeln und zu leben. Sie sind – bedingt durch ihr kurzes Leben – befähigt, sich recht schnell neues Wissen anzueignen und auch weiterzuentwickeln, selbst wenn sie dieses nur selten bis zur wirklichen Perfektion ausreifen lassen können. Es gibt unter den Mittelländern sowohl überaus geniale Erfinder, mächtige Magier und große Krieger, als auch die genauen Gegenteile derer.
In ihrem kurzen Lebensalter liegt eine der Schwächen der Menschen, da sie Techniken, Wissen und Fähigkeiten zwar gut entwickeln, ihnen zur Ausreifung aber definitiv die Lebensjahre fehlen. Mittelländer sind im Allgemeinen eher schwächer als viele der anderen Untterrassen der Menschen, ebenso bestechen sie nicht – wie zum Beispiel die Elfen – durch eine besondere intellektuelle oder magische Fähigkeit. Sie sind im Durchschnitt gesehen weder besonders klug, noch kräftig oder sehr magiefähig. Aber dafür sind sie zahlreich, mutig, lernen schnell und fällen schnelle Entscheidungen, für die sich andere Völker vielleicht einige Jahre Zeit lassen.

Magie
Die Mittelländer können alle Arten der Magie erlernen und wirken, besitzen allerdings keine volksspezifischen Zauber. Nekromantie ist öffentlich verpönt und wird darum im Verborgenen praktiziert. Dämonenbeschwörung wird ebenfalls skeptisch beobachtet, untersteht aber keiner Strafverfolgung.

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Geschichte
Nivese/Chronik
Nivesen gehören zu den Ureinwohnern Aventuriens, eventuell sogar zu den ältesten menschlichen Völkern, da Feen fast nur Rothaarige als Menschen anerkennen und von ihnen behaupten, sie seien fast von Anfang an da gewesen.

Phänotypisches
Nivesen sind etwa so groß wie Mittelländer, meist schlank und haben leicht schräg gestellte Augen. Kupferrot ist die meistverbreitete Haarfarbe. Nivesen werden sehr alt, ein Umstand, den das Sprichwort Ein nivesisches Alter erreichen verdeutlicht.

Kultur
Nivesen sind bekannt als hervorragende Jäger und Hirten. Sie leben nomadisch in Stammes- und Sippenverbänden und halten sich Karenherden. Jeder Stamm wird von einem Oberhäuptling, dem Juttu und jede Sippe von einem Unterhäuptling, dem Lathis angeführt. In den Sippen, die bis zu 100 Personen und ein vielfaches an Karenen umfassen, sind der älteste erfahrene Mann und die älteste Frau Entscheidungsträger mit unterschiedlichen Aufgabenbereichen. Bei besonders wichtigen Entscheidungen und wenn es um die Verhandlungen mit Wölfen geht, holen sich beide Rat vom Kaskjua (Schamanen).
Nivesen betrachten Wölfe als Brüder und ahnden Frevel gegen sie mit unnachgiebiger Härte.

Merkmale
Lebenserwartung 90 Götterläufe
Größe 1,57 bis 1,95 Schritt
Charakter gastfreundlich
Religion Himmelswölfe, Geister
Magie Schamanismus (Kaskjua), Wolfskinder
Sprache Nujuka

Stärken:
Hohe Ausdauer, Intuition, Gewandtheit; scharfe Sinne; meisterlicher Bogenschütze, kompetenter Fährtensucher und Wildniskundiger

Schwächen:
Sonnenempfindlichkeit, Platzangst, Schlafstörungen bei Vollmond, Weltfremd

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Norbarden

Die Norbarden sind ein Volk von fahrenden Händlern und Krämern. Sie leben in einer matriarchalischen Sippengesellschaft, denen eine Muhme vorsteht. Diese wird oft von einer Zibilja beraten.

Phänotypisches
Verheiratete Männer rasieren sich den Schädel vollständig. Verheiratete Frauen rasieren sich nur den Scheitel aus.

Obwohl die Norbarden zumeist ebenfalls in den nördlichen Gefilden zuhause sind, stammen sie angeblich von den Tulamiden ab. Damit zählen auch sie zu den aventurischen Ureinwohnern.

Das Aussehen der Norbarden entspricht trotz ihrer Abstammung nicht dem der Tulamiden: Vom Körperbau entsprechen sie etwa den Mittelländern, ihre Haare und Augen sind aber zumeist schwarz. Auch rasieren sich die Norbarden die Haupthaare zu eigenwilligen Frisuren.

Die Kultur der Norbarden ist matriachalisch organisiert, sie ziehen als geschlossene Sippe mit ihren Wagen, die nicht nur Transportmittel sondern auch Verkaufsstand und Wohnung in einem sind, nomadisch umher. Sie sind dem Kampf nicht sonderlich hold, sondern legen Konflikte lieber mittels Handel bei - worin sie als Meister gelten, der Handel ist auch ihre Haupteinnahmequelle. Ein weiteres Merkmal ihrer Kultur ist die polygame Sippenehe, gegen die besonders die Travia-Kirche energisch vorgeht.
Sie hängen nicht direkt dem Zwölfgötterglauben an, sondern verehren Mokoscha als Hauptgottheit.

Merkmale
Lebenserwartung 80 Götterläufe
Größe 1,60 bis 1,98 Schritt
Charakter aufgeschlossen, freundlich, redselig
Kultur
Religion Mokoscha, Hesinde
Magie Zibilja
Sprache Alaani

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Thorwaler
Die Thorwaler sind ein kulturschaffendes menschliches Volk Aventuriens.
Geschichte
1626 v. BF: Hjaldinger unter Jurga Tjalfsdottir landen an der aventurischen Nordwestküste.
Phänotypisches
Typischerweise sind Thorwaler groß und stämmig. Sie tragen ihr rotes oder blondes Haar häufig lang.
Kultur
Wie in vielen anderen aventurischen Kulturen gilt auch bei den Thorwalern die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Häufig reden und handeln sie konsequent und nicht sehr diplomatisch.
Die Thorwaler leben häufig in Schiffsgemeinschaften, den Ottajaskos, zusammen in den typischen Langhäusern. Jede Ottajasko hat ihren Anführer den Hetmann oder eine Hetfrau. Manchmal unterstehen mehrere Ottajaskos einem Jarl. Die Anführer werden von den Thorwalern gewählt und bei Bedarf wieder abgesetzt, genau wie auch ihre oberste Hetfrau.

Merkmale
Lebenserwartung 80 Götterläufe
Größe 1,70 bis 2,08 Schritt
Charakter offen, direkt
Religion Thorwalsches Pantheon
Magie Runenzauberei
Sprache Thorwalsch
Lindariel
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