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Rasse Vampire (aventurisch)

Rasse Vampire (aventurisch)

Beitragvon Lindariel » 28. Nov 2012, 12:32

Vampire – auch Nachtmahre, im Rogolan Xadurolokaschim und in Myranor Hämatophage genannt – sind untote Wesen, die weiterhin eine Seele besitzen. Sie sind meist Geschöpfe des Namenlosen und ernähren sich vom Sikaryan anderer Lebewesen. Bis auf gewisse Verwundbarkeiten sind sie kaum zu verletzen. Neue Vampire entstehen meist durch den Angriff eines anderen Vampirs, bei dem dem Opfer sein ganzes Sikaryan geraubt wird. Vampire, die nicht genug Sikaryan rauben können, werden zu Minderen Vampiren.

Sikaryan (in Myranor Sekarian) ist eine der beiden Sphärenkräfte und somit kosmologisches Gegenstück zum Nayrakis. Der Mythologie nach ist sie die Essenz Sumus und damit "alles, was wirklich ist" – eine Umschreibung der Materie.
Eine Ausprägung von Sikaryan ist die Essenz von Lebewesen, aus der Lebensenergie, Bewusstsein, Verstand usw. besteht. Verliert ein Mensch (oder ein anderes kulturschaffendes Wesen) den gesamten Sikaryan-Vorrat, wird er zum Vampir.
Weiterhin wird dem Sikaryan auch die Astralkraft zugeordnet. Damit stehen die Elementar- und Naturgeister dieser Kraft nahe.

In praktisch allen bekannten aventurischen Kulturen stellt der Namenlose eine Widersacher-Gottheit dar. Am bekanntesten ist die Sage vom Fall des Namenlosen und der Bestrafung durch die Zwölfgötter.
Das Ziel des Namenlosen soll die Befreiung aus seinem Gefängnis in der Großen Bresche sein, die er selbst in den Sternenwall geschlagen hat. Diese Ketten sollen zum Weltende gelöst werden. Dafür wird ihm von seinen Anhängern Sikaryan freiwillig geopfert oder von anderen Lebewesen geraubt.
Die tödlichen Zorgan-Pocken sollen eine Krankheit des Namenlosen sein.

Der Kult des Namenlosen kann in Aventurien nur im Geheimen agieren.
Die in Myranor lebenden Draydal, auch "Schädelpriester" genannt, sind ein schreckliches und gnadenloses Volk, das den Namenlosen als obersten Gott verehrt.
Er soll vom myranischen Optimatenhaus Chrysotheos verehrt worden sein, das daraufhin gestürzt und vernichtet wurde.
Sowohl in Aventurien als auch in Myranor leben die Shakagra'e, die Nachtalben der Pardona, die den Namenlosen indirekt über Pardona verehren.
Die Vampire sind Geschöpfe des Namenlosen, die mittels dämonischer Macht geschaffen wurden.
Hinter dem verstümmelten Gott, den ein Bettlerkult in Fasar anbetet, verbirgt sich in Wahrheit der Namenlose.
Basilisken gelten als Tiere des namenlosen Gottes, der Basiliskenkönig soll eine Schöpfung des Güldenen sein.
Lamifaare sind durch den Atem des Namenlosen verdorbene, vampirhafte Feenwesen.
Offensichtlich existieren mehrere Geisterschiffe, die dem Namenlosen verpflichtet sind. So die Dekapus unter Juleon Namgard oder Schiffe unter der Herrschaft Iblistyssas.
Dem Namenlosen werden die Dämonen Ivash, Atesh'Seruhn, Grakvaloth und Maruk-Methai zugeordnet, die sich von seinen Geweihten durch die Liturgie Herbeirufung der Diener des Herren mittels Karmaenergie beschwören lassen. In der myranischen Beschwörung werden diese der Quelle Abgrund zugeordnet und mittels Astralenergie beschworen.

Geschichte

Der Namenlose verdarb nach zwölfgöttlicher Lehre das Vierte Zeitalter der Trolle sowie das Fünfte Zeitalter.
Pyrdacor bediente sich im Zweiten Drachenkrieg namenloser Hilfe. Diese Verquickung dürfte zu der fälschlich vereinenden Umschreibung "Der Gülden Geflügelte" für den Namenlosen im maraskanischen Glauben geführt haben.
Calamans Volk wurde aus Aradolosch in den Trollzacken durch namenlose Umtriebe in die Beilunker Berge verjagt.
Im Regenwald existierte während der Dunklen Zeiten in der güldenländischen Siedlung Yar'dasham der Tempel eines schädelhäuptigen Gottes, der erst nach Erlass des Silem-Horas-Ediktes geschleift wurde.
Unter Archon Rohafan von Pailos - vermutlich ebenfalls Geweihter - wurden alle Praiosgläubigen der Zyklopeninseln zu Tode gefoltert (653 v. BF).
Zwei Waldelfensippen verehrten den Namenlosen unter dem Namen Daimon. Sie gründeten 390 v. Hal im Orkland die Stadt Freiheit (das spätere Ohort).
Unter Marschall Gunbald von Neersand - einem Geweihten des Namenlosen - breitete sich Dekadenz und Verfall im Orden der Theaterritter aus (310-321 BF).
Der Kult des Älteren der Äonen war um 820 BF eine Sekte von Namenlosenanhängern im tulamidischen Raum.
Die Bewohner Reelias huldigen einem grausamen Bärengötzen. Schiffe, die den Hafen anlaufen, fahren nicht mehr unter Efferds Segen.
Im Tempel des Güldenen zu Phexcaer, einst der städtische Efferd-Tempel, wurde bis vor kurzem nicht wirklich der Namenlose verehrt. Vielmehr diente er dem Besitzer Ektor Gremob, der vorgab ein erwählter Diener des Güldenen zu sein, zur Bereicherung. Mittlerweile wurde der Besitzer jedoch vom Namenlosen erwählt.
Lindariel
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